Akku-Elektrotacker

Spätestens wer ein Sofa mit Stoff beziehen möchte und kleine Nägel setzen möchte, kennt die Probleme, die dabei auftreten können – vom abgebrochenen Nagel bis hin zu Schwierigkeiten im Handling. Spätestens dann wird man die Vorzüge eines Elektrotacker zu schätzen wissen. Ein Akkutacker ist in der Lage, einem die Arbeit ungemein zu erleichtern, er tackert mit winzigen Klammern die Stoffe fest. Das ist sehr schnell, sehr sicher und sehr komfortabel. Doch die Unterschiede zwischen den einzelnen Geräte sind sehr gravierend. Es gibt unzählige Hersteller von Akkutackern. Von kleinen Geräte bis zum wahren Profigerät, die Auswahl ist scheinbar grenzenlos. Doch mit dem richtigen Wissen und Tricks findet jeder Handwerker das passende Gerät.

Was genau macht ein Akkutacker?

Ein elektrischer Tacker mit Akku schießt Klammern mit hoher Geschwindigkeit ein und verbindet zum Beispiel Stoff mit Holz, dies stellt auch die häufigste Anwendung dieses Werkzeuges dar. Diese Vorgehensweise vereinfacht das Heimwerken, auch Profiheimwerker greifen auf diese Möglichkeit zurück. Es gibt unzählige Verwendungsmöglichkeiten. Neben dem bereits erwähnten Stoffbezug kann man den Elektrotacker auch für die Montage von Dämmstoffe verwenden. So muss man nicht zu Hammer und Nagel greifen, was in einigen Situationen sehr schwer ist, zum Beispiel, wenn man auf einer Leiter steht. Auf der Leiter mit Hammer und Nagel zu arbeiten ist nicht nur unsicher und führt zu schlechten Ergebnissen, sondern ist auch sehr gefährlich. Durch einen Akkutacker arbeitet man sicherer, effizienter und profitiert auch von deutlich besseren Ergebnissen. Darüber hinaus ist nur eine Person für diesen Arbeitsschritt notwendig.

Kurz und knapp gesagt ist ein Akkutacker ein ideales handwerkliches Gerät, welches dazu verwendet werden kann, um Folien, Pappen, Textilien, Profilbretter, Holzleisten, Dämmstoffe, Paneelen, Teppiche und weitere Materialien zu befestigen. Mit nur einem Knopfdruck wird die Klammer in das Material geschossen. Dabei sind sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeiten möglich. Auch Kunststoff und Styropor lassen sich mit einem Akkutacker befestigen.

Der elektrische Tacker im Einsatz

Es gibt für den elektrischen Tacker unzählige Einsatzbereiche. In der Möbelherstellung verwenden Sattler dieses Werkzeug, um Stoffe auf Möbeln zu befestigen. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Stuhl, ein Sofa, Designermöbel oder andere Möbelstücke handelt. Dachdecker befestigen auf diese Weise Folien. Doch auch andere Handwerker kommen ohne dieses Werkzeug nicht mehr aus. Der Akku-Elektrotacker punktet durch seine einfache Einsatzweise. Doch auch Hobbyhandwerker verwenden dieses Gerät in zahlreichen Bereichen. Die Klammern sind kaum zu erkennen und halten die Materialien sicher auf dem Untergrund. Kunststoffe lassen sich mit Material überziehen. Das nervige Schrauben entfällt ebenfalls in zahlreichen Bereichen. Der größte Vorteil des Akkutackers ist, dass kein Stromanschluss erforderlich ist und kein Kabel die Arbeitsfreiheit einschränkt. Das macht dein Einsatz in jeder Situation kinderleicht.

Die Handhabung des Akkutackers

Vor der Verwendung ist der Akku des Werkzeuges aufzuladen. Die Ladezeiten können je nach Modell und Hersteller variieren, die meisten Akkus sind nach zwei bis sechs Stunden geladen. Der Akkutacker wird anschließend mit Klammern beladen, dabei kann der Handwerker unter mehreren Varianten auswählen. Im Einsatz wird der elektrische Tacker mit seiner Öffnung auf das Material angesetzt. Ein Knopfdruck reicht meist aus und eine Klammer wird herausgeschossen und verankert sich fest im Untergrund. Je nach Bedarfsfall wählen die Anwender unterschiedliche Abstände zwischen den einzelnen Klammern.

Leistungsmerkmale des Akkutackers

Neben der Laufzeit und der Ladezeit des Akkus gehört die Möglichkeit, unterschiedlich große Klammern zu laden, zu den wichtigsten Entscheidungsmerkmalen. Meist kann dieser auch in verschiedene Stufen eingestellt werden, die meisten Geräte bieten dabei sechs Stufen an, die der Handwerker auf den Untergrund abstimmen kann. Die leistungsstärkste Stufe Sechs ist für sehr harte Untergründe und die Stufe Eins für sehr weiche. Dabei muss man allerdings beachten, dass die kabelgebundenen Elektrotacker leistungsstärker sein können. Zu den Vorteilen des Akkutackers zählen:

  • Flexible Einsatzbereiche
  • Simple Handhabung
  • Für fast alle Materialien geeignet
  • Oft sehr günstig und gleichzeitig effektiv

Wer sich einen Akkutacker kaufen möchte, sollte sich vorab informieren, wozu das Werkzeug benötigt wird. Aktive Heimwerker sollten zu einem hochwertigen Modell greifen, dass für beinahe alle Anwendungsbereiche geeignet ist.